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Über Uns

Ganz persönlich.

Eine persönliche Betrachtung

Eine persönliche Betrachtung

Alles begann, wie so oft im Leben, mit einer Art Geistesblitz.

Mit der Hilfe von Freunden und Freundinnen konnte ich jene 50.000 Euro zusammenbringen, die für eine Errichtung einer Stiftung in Bayern notwendig waren. Die Regierung der Oberpfalz hat dieses Vorhaben unterstützt und mit geduldigem Rat ermöglicht. 

Heute noch möchte ich mich für diese unkomplizierte Weise herzlich bedanken!

Martin Rupprecht im Messgewand
Pfarrer Martin umringt von vielen fröhlichen Kindern
Baumpflanzen Kibiti 2023

1992 bin ich zum Priester in der römisch-katholischen Kirche von Regensburg geweiht worden. Meine Berufung führte mich in verschiedene Länder dieser Welt. Vieler Not bin ich persönlich begegnet: dem Suff der Verzweiflung in Obdachlosenheimen, der Dämonie der Drogen bei Jugendlichen, dem Scheitern der Gefängnisinsassen. 

Ich besuchte in Rumänien die Straßenkinder, in Kenia die an Aids Sterbenden, im Iran die Leprakranken, in Pakistan die Unterdrückten, im Irak die von Bomben Zerfetzen und in Texas die Gefängniscamps der Flüchtlinge. Bis heute treibt mich diese Not um. In mancher Nacht schrecke ich auf – von den Bildern getrieben – und ich spüre, dass ich noch mehr dagegen tun könnte. 

Das Geld soll darum der Ausbildung jener Kinder zugute kommen, die nicht wie ich dieses Privileg hatten. Aus diesen Gedanken ist die Stiftung entstanden. Der Name leitet sich vom Bibelwort ab, das ich zu meiner Priesterweihe gewählt hatte. Aus Psalm 18: „Mit meinem Gott überspringe ich Mauern“. Zum 10-jährigen Priesterjubiläum im Jahr 2002 konnte ich mit Freunden und Freundinnen die Stiftung errichten. 

Pfarrer Martin Rupprecht

In der Satzung heißt es:

„Sinn der Stiftung ‚Jugend fördern – Grenzen überspringen‘ ist es, möglichst vielen jungen Menschen die Möglichkeit einer Ausbildung zu geben, damit sie mit ihrer Kraft, ihren Begabungen, ihrer Hoffnung, ihrem Glauben und ihrer Liebe am Aufbau einer neuen Weltgemeinschaft mithelfen können. Kein junger Mensch soll hungern müssen oder nicht zur Schule gehen können.

Es geht sowohl um die Unterstützung der äußeren Bedürfnisse wie Essen, Kleidung, Wohnung und Arbeit als auch die Förderung der inneren Notwendigkeiten wie Schulausbildung, geistige, geistliche, kulturelle und soziale Bildung. Junge Menschen verschiedener Kulturen und Religionen sollen einander begegnen und zur Entwicklung und Stärkung freundschaftlicher Beziehungen zwischen Völkern und Religionen und damit zur Friedenssicherung beitragen.“

Kurz gefasst: Unterstützung für Schule und Berufsausbildung! 

Zahlen und Fakten

Zahlen und Fakten

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Unsere Schwerpunkte

Von 2002 bis jetzt konnten wir in folgenden Ländern Stipendien geben oder Schulprojekte unterstützen: Rumänien, Palästina, Türkei, Bosnien, Pakistan, Indien, Syrien, Kenia, Tansania, Äthiopien, Iran, Irak, Uganda, Burundi, Kongo, Nigeria.

Pfarrer Martin und Sr. Rosemarie beim Schulgebäude
Zwei lachende afrikanische Kleinkinder

Die Freude von Kindern motiviert uns jeden Tag. Sie treibt uns an und lässt uns keine Ruhe im Einsatz für eine gute Ausbildung.

Schulbesuch ermöglichen

Nur eines von unseren Projekten: Schulbesuch im Armenviertel von Dar es Salaam