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Unsere Filiale in Tansania

Die Stipendien, die in Tansania vergeben werden, um talentierte junge Menschen zu fördern, reichen oft nicht aus. Weil wir mit unserer Stiftung dazu beitragen wollen, sind wir vor Ort.

Eine effiziente Vergabe ist vor Ort am besten umzusetzen. Deshalb haben wir im Jahr 2021 unter dem Namen „Youth Crossing Boundaries Foundation“ eine Filiale in Dar es Salaam, der ehemaligen Hauptstadt Tansanias, gegründet.

Vor Ort in Tansania

Motivation

Die größte Schwierigkeit ist das gesellschaftliche Umfeld: Alles ist sehr hierarchisch aufgebaut. Wir wollen aber eine Initiative fördern, die von den Beteiligten selbst getragen ist. Von deren Erfahrungen, ihren eigenen Gedanken. Eine Initiative, die einzelne Menschen in die Freiheit führt und nicht wieder in ein System der Abhängigkeit.

Das Stipendienprogramm soll mithelfen, dass Kinder und Jugendliche zu ihrem Recht auf Ausbildung kommen. Sie sollen dabei nicht das Gefühl haben, dass sie Almosen empfangen. Sie sollen sich nicht ihr Leben lang von den Spendengebern abhängig fühlen. Umgekehrt sollen sie aber einen Teil des empfangenen Geldes – nach erfolgter und erfolgreicher Ausbildung – in kleinen Raten wieder in den Topf zurückgeben, sodass andere ebenso empfangen können.

Organisation

Alphonce Leonard, selbst ehemaliger Stipendiat der Stiftung, ist der Koordinator der Filiale.

Im ersten Schritt werden die Waisenkinder und ärmsten Familien aufgesucht. Die Stiftung übernimmt dann, je nach Lage, 40, 60 oder 80 Prozent des Schulgelds.

Die Kinder werden danach regelmäßig besucht, und in Koordination mit den Schulen werden die jeweils geeigneten nächsten Schritte geplant. Gleichzeitig wird aber auch der individuelle Ausbildungsfortschritt kontrolliert, um eine sinnvolle Verwendung der Gelder zu gewährleisten.

Mittelfristig sollen auch lokale Sponsoren für das Programm gefunden werden – nicht nur von der Stiftung selbst, sondern auch von den Absolvent/innen. Auch ein Alumni-Netzwerk ist geplant.

Unser Beitrag: Die Regeln

Folgende Kriterien sollen gelten:

  • Alle Entscheidungen müssen transparent und nachvollziehbar sein.
  • Die endgültige Entscheidung für oder gegen ein Stipendium fällt in der Stiftungszentrale in Wien. Das schützt das Komitee in Dar es Salaam, zum Beispiel im Fall von Konflikten, wenn Verwandte oder Nachbarn bei der Vergabe nicht berücksichtigt werden konnten.
  • Es gibt eine jährliche Prüfung für den Fortbestand eines Stipendiums. Bescheinigungen über den Fortschritt der Ausbildung müssen vorgelegt werden.
  • Am Ende jedes Kalenderjahres erstellt das Komitee einen Bericht, wie die Mittel verwendet wurden. Dieser Rechenschaftsbericht wird in Wien von der Stiftungszentrale geprüft; die Gesamtprüfung der Stiftung erfolgt jährlich durch die Regierung der Oberpfalz in Regensburg.

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Warum dieses Projekt ?

Das Stipendienprogramm soll mithelfen, dass Kinder und Jugendliche zu ihrem Recht auf Ausbildung kommen. Sie sollen dabei nicht das Gefühl haben, dass sie Almosen empfangen. Sie sollen sich nicht ihr Leben lang von den Spendengebern abhängig fühlen. Umgekehrt sollen sie aber einen Teil des empfangenen Geldes – nach erfolgter und erfolgreicher Ausbildung – in kleinen Raten wieder in den Topf zurückgeben, sodass andere ebenso empfangen können.

Artikel

Weitere Berichte

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Testimonial

Reaktionen

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